5. Unternehmer_innen beflügeln

Optimale Chancen für Pioniergeist und Innovation statt Zukunftsangst und Regulierungswut.

Europa ist der größte Wirtschaftsraum der Welt und verfügt daher über enormes Zukunftspotential. Dieses Chancen wollen wir mit einem zukunftsfähigen Wirtschaftsmodell  nutzen, das auf den Konzepten der sozialen Marktwirtschaft basiert, das neben Innovation auch auf die Rechte der Arbeitenden und auf ökologische Nachhaltigkeit Rücksicht nimmt.

Der europäische Binnenmarkt und Europas weltweite Vernetzung sind die Grundlagen für Wohlstand, sowohl in Österreich als auch in Europa. Nur wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an neue Gegebenheiten angepasst werden, wenn bürokratische Hindernisse beseitigt, die Finanzierung von Unternehmen sichergestellt, Bildung und Ausbildung kontinuierlich verbessert werden, kann Innovation gefördert und die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Mit StartUp-Fonds und innovativen Finanzierungsformen schaffen wir 1 Million zusätzliche Unternehmensgründungen in der EU bis 2020. Durch entsprechende Maßnahmen werden soziale Spannungen verringert, Ressourcen und Umwelt geschont und neue Arbeitsplätze geschaffen. 

Wir müssen Globalisierung formen, statt sie zu fürchten und wir müssen zu einem mutigen Kontinent er Gründer_innen werden.

  • Heinz

    Soziale Marktwirtschaft – klingt sehr nach NEOLIBERALISMUS. Verfolgt wird weiter das Prinzip der freien Marktwirtschaft als non plus ultra und ein bisserl sozial kann sie auch sein, wenns nicht stört Der ganze Punkt kling ein bißchen „blabla“. Was sollen konkret die „entsprechenden Maßnahmen“ sein, welche die „sozialen Spannungen…“ veringern?

    • Christian Schmied

      Von einer funktionierenden Marktwirtschaft muss jedes Mitglied der Gesellschaft profitieren/leben können. Soziale Marktwirtschaft 2.0 heißt bei uns, dass unsere Gesellschaft nur dann funktionieren kann, wenn unsere Wirtschaft auf nachhaltigem Handeln aufbaut. Siehe Kommentar von Matthias Strolz: http://www.diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1554992/Hochste-Zeit-fur-soziale-Marktwirtschaft-20

      Konkret zitiert aus unserem EU-Programm (Seiten 27-30):

      * Rahmenregelungen innerhalb der EU für soziale Mindeststandards
      * Mindeststandards für Gesundheitsversorgung (Versicherung), Arbeitsbedingungen, Bildungs – und Niederlassungsmöglichkeiten und Bürgerrechte
      * Neue Schwerpunktsetzung bei der Vergabe von Fördermitteln zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und für soziale Absicherung

  • Oetzi59

    Wie steht NEOS zum Handelsabkommen TTIP mit den
    USA bzw. zum Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (TISA) ?

    • NEOS_Team

      Lieber Oetzi59,
      zu TTIP gilt das selbe wie einen Kommentar darüber 😉

      Zu TISA müssen wir ehrlich zugeben noch keine Meinung zu haben.
      Wichtig ist insbesondere mehr Transparenz, das wir nicht wie bei TTIP alles nur per stiller Post erfahren und ausschnittsweise über mehrere Wochen/Monate lang.

      Lg NEOS Team

  • Marie

    Das Handelsabkommen ist auch für mich ein wesentlicher Entscheidungsfaktor bei dieser Wahl. Es wird leider unter den Tisch gekehrt und wird unser auch das alltägliche Leben stark beeinflussen. Welche Position nehmen die Neos zu diesem Abkommen?

    • NEOS_Team

      Hallo Marie!
      Also unsere Position im kurzen ist ein grundsätzliches Ja zum Freihandel, als Wohlstandsmotor, mit einem großen ABER nur unter bestimmten Bedingungen.
      Es müssen jedenfalls die jeweils höchsten Standards festgeschrieben werden und wenn das nicht geht aus dem Vertrag herausgenommen werden.

      Eine etwas genauere Stellungnahme, insbesondere auch den wichtigen Investitionsschutz(ISDS) betreffend können Sie hier nachlesen:
      http://europa.neos.eu/ttip-wie-es-sich-derzeit-darstellt-koennen-wir-nicht-unterstuetzen/

      Falls trotzdem noch Fragen offen sind, beantworte ich sie Ihnen gerne 😉
      Lg NEOS Team