8. Ressourcen schonen, nachhaltig wirtschaften

Unseren Enkeln durch innovative Lösungen einen intakten Lebensraum hinterlassen statt Wirtschaft gegen Umwelt auszuspielen.

Wir können uns auch einen Ressourcenverbrauch im bisherigen Umfang nicht mehr leisten, weder ökologisch noch ökonomisch. Eine effiziente Ressourcennutzung ist entscheidend für Wohlstand und Lebensqualität in Europa und kann die internationale Wettbewerbsfähigkeit erheblich steigern. Unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wollen wir bis 2020 um 20% reduzieren.

Neben der Bereitschaft, die Chancen neuer Technologien wahr zu nehmen und bisherige innovationshemmende Strukturen aufzugeben, geht es vor allem um einen grundlegenden Wandel unseres Wirtschaftssystems. Regionen und Städte haben das Potential, die Führungsrolle für eine zukunftsfähige Transformation unserer Wirtschaft zu übernehmen. Der Erfolg dieser Transformation ist an Mehrwerten zu messen: an erfahrbarem Wohlstand nicht nur für wenige Privilegierte, an lokaler Resistenz gegenüber internationalen Krisen durch verstärkte regionale Verschränkungen, aber auch an international wettbewerbsfähigen Produkten und Dienstleistungen.

Wir sehen in einer mutigen und proaktiven Umwelt- und Klimapolitik einen Innovations- und Wirtschaftsmotor.

  • Alexander Sommer

    Würde stehen „Wir sehen in einer mutigen und proaktiven Umwelt-, Tierschutz und Klimapolitik einen Innovations- und Wirtschaftsmotor.“ wäre das abgerundeter. Denn das geht Hand in Hand.

  • harald

    Bis dato war es für mich klar die Neos zu wählen.Nach diversen Aussagen einzelner MandatareInnen bezüglich Privatisierung von Wasserversorgung und anderer essentieller Ressourcen ist mir dies nun leider wieder unmöglich . Ich bin sehr enttäuscht und werde mich wohl nun wieder der Nichtwählerpartei anschliessen müssen.Wasser ist für mich eines der essentiellsten und höchsten Güter .Dieses zu privatisieren und damit in die Privatwirtschaft und deren Profitdenken einzubinden ist für mich und hoffentlich viele Österreicher undenkbar.

    • NEOS_Team

      Lieber Harald,
      niemand will das Gut Wasser an sich privatisieren.
      Das ist für uns ein Menschenrecht und der Staat hat die Pflicht zu garantieren, dass jeder ausreichend quantitativen und qualitativen Zugang dazu hat.
      Wir geben aber zu, dass uns bei der Kommunikation hierbei ein Fehler unterlaufen ist.
      Zur Klarstellung unserer Position:

      Will NEOS Wasser privatisieren?
      Wir verstehen, dass es da Skepsis gibt. Wir haben auch viele besorgte Rückmeldungen zu diesem Thema bekommen. Uns geht es darum, vollkommen sachlich zu diskutieren, was für Europa, für Österreich und – vor allem – für die Menschen hier am besten ist. Oberste Priorität ist, dass jeder Mensch in Österreich / Europa den Zugang zu sauberem, leistbarem Trinkwasser hat. Dabei geht es nicht um Wasser als Naturgut, sondern darum wie es zu den Menschen kommt. Schon heute gibt es an vielen Orten ein gutes Miteinander der öffentlichen Hand und privatrechtlicher Strukturen, z.B. Genossenschaften, in der Versorgung. Wir wollen die jeweils besten Lösungen für die Bürger_innen. Die Gemeinden und Städte müssen das jeweils selbst entscheiden. Was nicht sein darf, dass man die Bürger_innen abcasht wie in Wien und die Wasserversorgung dazu nutzt, gleichsam eine Zusatzsteuer einzuheben. Zusätzliches Geld versickert dann im Budget. Das ist nicht fair gegenüber den Bürgern. In Wirklichkeit haben wir dramatischere und dringlichere Probleme, die Zukunft Europas.

      Falls jetzt noch konkrete Fragen offen geblieben sind, beantworte ich die gerne!

      Lg NEOS Team

  • christina

    ich schließe mich harald voll und ganz an. die wasserversorgung zu privatisieren ist ein fataler fehler. dieser vorschlag hat auch leider mein vertrauen in die bisher bevorzugte partei erschüttert.

    • NEOS_Team

      Hallo Christina!
      Bezüglich Wasser zitiere ich (noch einmal) von meinem obigen Beitrag, wenn okay 😉

      „Niemand will das Gut Wasser an sich privatisieren.
      Das ist für uns ein Menschenrecht und der Staat hat die Pflicht zu garantieren, dass jeder ausreichend quantitativen und qualitativen Zugang dazu hat.
      Wir geben aber zu, dass uns bei der Kommunikation hierbei ein Fehler unterlaufen ist.
      Zur Klarstellung unserer Position:

      Will NEOS Wasser privatisieren?
      Wir verstehen, dass es da Skepsis gibt. Wir haben auch viele besorgte Rückmeldungen zu diesem Thema bekommen. Uns geht es darum, vollkommen sachlich zu diskutieren, was für Europa, für Österreich und – vor allem – für die Menschen hier am besten ist. Oberste Priorität ist, dass jeder Mensch in Österreich / Europa den Zugang zu sauberem, leistbarem Trinkwasser hat. Dabei geht es nicht um Wasser als Naturgut, sondern darum wie es zu den Menschen kommt. Schon heute gibt es an vielen Orten ein gutes Miteinander der öffentlichen Hand und privatrechtlicher Strukturen, z.B. Genossenschaften, in der Versorgung. Wir wollen die jeweils besten Lösungen für die Bürger_innen. Die Gemeinden und Städte müssen das jeweils selbst entscheiden. Was nicht sein darf, dass man die Bürger_innen abcasht wie in Wien und die Wasserversorgung dazu nutzt, gleichsam eine Zusatzsteuer einzuheben. Zusätzliches Geld versickert dann im Budget. Das ist nicht fair gegenüber den Bürgern. In Wirklichkeit haben wir dramatischere und dringlichere Probleme, die Zukunft Europas.“

      Sollte noch etwas im Unklaren liegen, einfach nachfragen!

      Lg NEOS Team

  • Sonja

    Wie steht denn nun NEOS zu diesem Thema (Privatisierung der Wasserversorgung etc.)? Soll das wirklich so verfolgt werden? Falls ja, wäre dies auch für mich ein Grund, NEOS nicht zu wählen. Bitte um konkrete Antwort, danke!

    • NEOS_Team

      Hallo Sonja!
      Bezüglich Wasser zitiere ich (erneut) von meinem obigen Beitrag, wenn okay 😉

      „Niemand will das Gut Wasser an sich privatisieren.
      Das ist für uns ein Menschenrecht und der Staat hat die Pflicht zu garantieren, dass jeder ausreichend quantitativen und qualitativen Zugang dazu hat.
      Wir geben aber zu, dass uns bei der Kommunikation hierbei ein Fehler unterlaufen ist.
      Zur Klarstellung unserer Position:

      Will NEOS Wasser privatisieren?
      Wir verstehen, dass es da Skepsis gibt. Wir haben auch viele besorgte Rückmeldungen zu diesem Thema bekommen. Uns geht es darum, vollkommen sachlich zu diskutieren, was für Europa, für Österreich und – vor allem – für die Menschen hier am besten ist. Oberste Priorität ist, dass jeder Mensch in Österreich / Europa den Zugang zu sauberem, leistbarem Trinkwasser hat. Dabei geht es nicht um Wasser als Naturgut, sondern darum wie es zu den Menschen kommt. Schon heute gibt es an vielen Orten ein gutes Miteinander der öffentlichen Hand und privatrechtlicher Strukturen, z.B. Genossenschaften, in der Versorgung. Wir wollen die jeweils besten Lösungen für die Bürger_innen. Die Gemeinden und Städte müssen das jeweils selbst entscheiden. Was nicht sein darf, dass man die Bürger_innen abcasht wie in Wien und die Wasserversorgung dazu nutzt, gleichsam eine Zusatzsteuer einzuheben. Zusätzliches Geld versickert dann im Budget. Das ist nicht fair gegenüber den Bürgern. In Wirklichkeit haben wir dramatischere und dringlichere Probleme, die Zukunft Europas.“

      Falls nicht konkret genug, bitte erneut fragen.
      Ich werde mein bestes versuchen 😉

      Lg NEOS Team

      • Barbara

        „In Wirklichkeit haben wir dramatischere und dringlichere Probleme“???

        Wer so über die Sorgen und Ängste vieler potentieller Wähler drüberwischt hat offensichtlich nicht verstanden, warum viele Wähler die gerne NEOS gewählt hätten dies nun nicht mehr tun werden.

        Wenn jetzt schon so desinteressiert reagiert wird – wie dann erst wenn die Partei an der Macht ist???

        So gewinnt man definitiv keine Wählerstimmen für sich.

  • Florian

    Gibt es zu den Privatisierungen bereits eine Klarstellung? Sollten die NEOS nämlich daran festhalten, verlieren sie nicht nur meine Stimme.

    • NEOS_Team

      Lieber Florian,
      bezüglich Wasser zitiere ich von meinem obigen Beitrag, wenn okay 😉

      „Niemand will das Gut Wasser an sich privatisieren.
      Das ist für uns ein Menschenrecht und der Staat hat die Pflicht zu garantieren, dass jeder ausreichend quantitativen und qualitativen Zugang dazu hat.
      Wir geben aber zu, dass uns bei der Kommunikation hierbei ein Fehler unterlaufen ist.
      Zur Klarstellung unserer Position:

      Will NEOS Wasser privatisieren?
      Wir verstehen, dass es da Skepsis gibt. Wir haben auch viele besorgte Rückmeldungen zu diesem Thema bekommen. Uns geht es darum, vollkommen sachlich zu diskutieren, was für Europa, für Österreich und – vor allem – für die Menschen hier am besten ist. Oberste Priorität ist, dass jeder Mensch in Österreich / Europa den Zugang zu sauberem, leistbarem Trinkwasser hat. Dabei geht es nicht um Wasser als Naturgut, sondern darum wie es zu den Menschen kommt. Schon heute gibt es an vielen Orten ein gutes Miteinander der öffentlichen Hand und privatrechtlicher Strukturen, z.B. Genossenschaften, in der Versorgung. Wir wollen die jeweils besten Lösungen für die Bürger_innen. Die Gemeinden und Städte müssen das jeweils selbst entscheiden. Was nicht sein darf, dass man die Bürger_innen abcasht wie in Wien und die Wasserversorgung dazu nutzt, gleichsam eine Zusatzsteuer einzuheben. Zusätzliches Geld versickert dann im Budget. Das ist nicht fair gegenüber den Bürgern. In Wirklichkeit haben wir dramatischere und dringlichere Probleme, die Zukunft Europas.“

      Bezüglich Gesundheit:

      Will NEOS das Gesundheitswesen privatisieren?
      Uns geht es darum, vollkommen sachlich zu diskutieren, was für Europa, für Österreich und – vor allem – für die Menschen hier am besten ist. Oberstes Ziel muss es sein, die beste Gesundheitsversorgung für Menschen in der Stadt wie am Land sicherzustellen. Die muss für die Menschen leistbar und nachhaltig finanzierbar sein. In Österreich gibt es viele Beispiele dafür, dass private Krankenhäuser das schaffen. Es gibt schon jetzt ein funktionierendes Miteinander von öffentlichen und privaten Spitälern wie zB Ordensspitälern. Dieses Miteinander gilt es weiter zu optimieren. Zum Beispiel gibt’s in Linz mehr private Träger von Krankenhäusern als öffentliche – und das funktioniert gut.
Qualität in der Gesundheitsversorgung ist auch eine Frage der Patient_innensicherheit. Wenn in einem kleinen Krankenhaus dreimal im Monat ein Blinddarm operiert wird, fühlen wir uns weniger sicher und gut betreut als bei einem routinierten Arzt, der das jeden Tag macht. Wir brauchen mehr Effizienz in der Verwaltung. Wir fordern eine schrittweise Zusammenlegung der über 20 Sozialversicherungsträger. In der Verwaltung könnten wir hunderte Millionen Euro sparen. Ein ganz absurdes Beispiel dafür sind die beiden Krankenhäuser Kittsee im Burgenland und Hainburg in Niederösterreich, nur 12 Kilometer voneinander getrennt. Die bieten fast die gleichen Dienstleistungen an. Diese mangelnde Abstimmung und Kooperation kritisiert ja auch der Rechnungshof seit Jahren. Da bauen sich Landesfürsten teure Wahlgeschenke, die auf Kosten der Menschen und ihrer Gesundheit gehen.
Da braucht es den Mut zu Reformen und den Mut das anzusprechen. Diese Reformen verbessern die Gesundheitsversorgung und senken gleichzeitig die Kosten.
Wir sind hier gegen dogmatische (oder moralisierende) Denkverbote.

      Falls noch Fragen offen geblieben sind, stehe ich gern erneut zur Verfügung 😉

      Lg NEOS Team

      • Ringhofer Günter

        Danke für die längst überfällige Klarstellung. Was ich an den neos schätze ist, dass sie lernfähig sind, es keine Denkverbote gibt und Fehler (wie in diesem Fall die mangelhafte Kommunikation) auch (öffentlich) eingestehen. Schade, dass man Angelika Mlinar nicht rechtzeitig gebrieft hat….

  • Günther Jörg

    1) Es gibt eine EU Richtlinie, die besagt, dass, SOLLTEeine Gebietskörperschaft beschließen, die Wasserversorgung in die Hände privater zu geben, MUSS es eine öffentliche Ausschreibung geben. Niemand sagt, dass z.B Gemeinden gezwungen wären Wasserversorgung zu privatisieren. Nur, sollten Sie das wollen, dann gibt es einen vorgeschriebenen Ablauf dafür. (Insoferne war die Abstimmung in Wien zu diesem Thema eine Verfehlung desselben)

    2) Wenn man über Wasserversorgung privatisieren spricht muss man wohl genauer hinsehen was genau privatisiert werden soll. Die Quelle/der Brunnen? Die Wasserleitung? Der Betrieb der Infrastruktur? Ich meine, dass der Betrieb der Infrastruktur unter Auflagen ohne weiteres privatisiert werden könnte. Die Auflagen müssten berücksichtigen, dass man sich einen Monopolisten einhandelt, es gitb ja nur diese Wasserleitung. Daher kann dort der freie Markt ex Definitonem nicht wirken. D.h. es muss Preis, Leistungs und Kostenvorgaben, Ausstiegsklauseln geben. Wenn ein privater die gleiche Leistung (Wassergqualität, Servicegrad, etc) um weniger Kosten liefern kann UND das Geschäft auch noch will, warum nicht? Wir bekommen das gleiche billiger, man ist nicht ausgeliefert, was soll daran falsch sein?
    3) Ein blankes „Privatisieren ist falsch“ ist wahrscheinlich ein wenig unreflektiert. Wie oft – es kommt darauf an! Nur leider ist dafür im „Heute“ oder in Soundbites im ORF nicht der Platz. Wenn wir es besser machen wollen als bisher, müssen wir aber wohl ein bisserl mehr nachdenken als das ein „Heute“ zwischen Liesing und Matzleinsdorfer Platz (S Bahn Wien) erlaubt.

    • Günter ringhofer

      Kann dir nur zustimmen. P.S. kein mensch kritisiert, dass die lebensmitelversorgung privat und nicht staatlich organisiert ist. Bei der WasserVERSORGUNG (nicht dem wasser an sich, das allen und niemand gehört) soll das nicht gehen?

  • Ralph Lorenz

    Wer ist fachlich für Natur- und Umwelt sowie die Land- und Forstwirtschaft zuständig? Ich würde gerne zu dieser Thematik Kontakt aufnehmen.

  • Thomas

    Liebes NEOS Team,
    Ihre Antwort bezüglich dem Wasser Thema finde ich schon mal ganz gut. Meine Meinung zu dem Thema Privatisierung ist aber, dass dabei die große Gefahr eines Qualitätsverlustes statt findet. Wenn in diesem Sektor ein freier Konkurrenzkampf entsteht und die Preisdrückerei los geht, wer kann dann noch garantieren, dass Qualität/Quantität oder Infrasturktur entsprechend gepfelgt wird. Das Problem sehe ich darin, dass private Unternehmen nicht des Menschenwohls wegen die Wasserversorgung übernehmen sondern ausschließlich deswegen, weil Gewinne erzielt werden sollen – was prinzipiell nicht verwerflich ist. Wie kann dann garantiert werden, dass die Bürger darunter nicht leiden? Was passiert mit Wasserüberschuss? Wird eine Quelle ehest möglich aufgebraucht um maximalen Profit einzufahren und die Bürger müssen in wenigen Jahren dann auf Importwasser zurück greifen? Was ist mit Regionen die auf die Privatisierung verzichten, müssen die dann auf schlechtere Quellen umsteigen, weil die Privaten alles gute aufkaufen? Wenn sie sich die Machenschaften von Nestle insbesondere in den USA aber auch auf dem Rest der Welt ansehen dann sind solche Fragen durchaus begründet und es gilt vorab einen Schutz gegen solch eine Geschäftspolitik zu etablieren. Wie sieht Ihr Schutz der Bürger vor profitorientierten und skrupellosen Unternehmen, die auf Kosten des Trinkwassers und der Bürger Gewinnmaximierung betreiben wollen aus?

  • AW

    ABSOLUT RICHTIG!! Die Zukunft muss durch Innovation der Unternehmen kommern und nicht durch strikte und ineffiziente Gesetze und Reglementierungen der Politik, schon gar nicht der Nationalen (vor allem beim Thema Energie)

  • Stefan P

    Als Wähler zwischen 20-30 wurden die NEOS auch für mich zu einer wirklich interessanten Partei welche viele meiner Ansichten teilen.(wie die wirtschaft, die abgaben etc aufgestellt werden müssen, datenschutz, energiemanagement….alles gute einschätzungen der Lage) Aber nach den Statements bezüglich Wasserprivatisierung und auch nach der vorhergegangenen Klarstellung ist für mich das erhoffte Vertrauen in die Menschen die diese Aussagen tätigen langfristig verlohren. Damit verbunden muss ich sagen dass diese Partei auf Grund dessen für mich momentan nicht wählbar ist. Sie können mir glauben, dass ich wirklich viel Hoffnung und Freude hatte mit der Aussicht auf Veränderung unter dieser Partei. Es verärgert mich sehr dass es nun doch wieder so große Differenzen in meiner Wahrnehmung und der der NEOS gibt.

    Warum stören mich die Aussagen rund um das Wasser so? Wie schon gesagt, es geht ums Vertrauen!!!!

    Beispiel Saatgutverordnung:

    Wenn Menschen/Politiker entscheiden eine Verordnung herauszubringen welche so unglaublich offensichtlich die Lebensqualität, die Freiheit und die Zukunft der Gesellschaft verschlechtert nur zum Zweck den großen Saatgutherstellern mehr Marktanteil zu beschaffen. Wie kann man solchen Menschen vertrauen? Wie kann jemand eine solch offensichtlich menschenfeindliche Entscheidung treffen bzw vorschlagen…und um das geht es….der Vorschlag allein lässt den Rückschluss zu dass Menschen, Lebensqualität, Umwelt die letzten Positionen in der Prioritätenliste darstellen und Finanzen die vorderste.

    So sehe ich dass mit der Aussage über das Wasser auch. Der Vergleich zwischen in öffentlicher Hand und in privater Hand heißt doch nur dass noch jemand in der Kette verdienen will. Denn das ist das Ziel einer jeden Unternehmung…Gewinn…den muss ein verstaatlichter Betrieb nicht haben, es reicht langfristig kostendeckend zu arbeiten. Wenn also der Wasserpreis gleich bleiben soll, muss ein Privatunternehmen irgendwo sparen um einen höheren Gewinn als ein Staatsunternehmen zu erwirtschaften. Nur wo? Instandhaltung der Infrastruktur? bei der Menge der Mitarbeiter und damit verbunden wiederum der Qualität? Bei den Stundensätzen der Mitarbeiter durch Einsatz von Einsatzkräften aus dem Ausland? (zb. spanische Firma könnte spanische Arbeiter für Wartungsarbeiten einfliegen)……….so oder so…

    der Staat muss die Infrastruktur und den Ablauf nur aufrechterhalten. Eine private Firma muss Gewinn machen um ihren Eigentümern und Anlegern zu gefallen.

    1.Wie kann man sicher sein dass das ausgewählte Privatunternehmen nicht die Infrastruktur so lang nutzt bis sie zusammenbricht und danach verschwindet? Man könnte sagen dass passiert durch den Konkurrenzkampf nicht, das ist aber Augenauswischerei denn man Vergibt die Infrastruktur nicht monatlich sondern in längeren Perioden, lang genug um die Infrastruktur durch nicht Wartung zu schädigen. Wenns passiert ist, ist die besagte Firma schon weg und wer muss es richten? der Steuerzahler und das noch teurer als zuvor.

    2.Wie kann man sicherstellen dass die Qualität eingehalten wird? Während der staat hier nicht so stark sparen kann, da er doch direkt angreifbar ist durch die Bevölkerung können Privatunternehmen die auf Profit aus sind hier sehr schnell zu strecken beginnen und womöglich das Mehr an Wasser auch noch anderorts verkaufen. Sicherstellen kann man einen guten Ablauf nur durch strenge Überwachung dieser Unternehmen. Nur diese Überwachung kostet dem Steuerzahler mehr Geld als zuvor.

    3.Bei gleichem Umsatz wird der Staat sicher mehr Arbeitsplätze schaffen als eine (ausländische) Privatunternehmung.

    Ich frage mich nur wie mann dafür sein kann eine so wichtige Infrastruktur und Ressource aus der Staatshand zu geben…..Antwort….schnelles Geld ist wichtiger als Lebensqualität, Menschen, Umwelt, Arbeitsplätze und vor Allem Nachhaltigkeit bzw Sicherheit. Für mich ein klarer Vertrauensverlust.

    Wer etwas nachforscht findet etliche Beispiele in Europa über Privatisierung von Wasser. Die Qualität wurde überall schlechter, die Preise wurden teurer und in manchen Fällen wurde die Infrastruktur zerstört. Der positive Aspekt? ein paar wenige haben daran verdient 😉

    Ich kann keine Partei wählen die mit einem so wichtigen Gut ein solches Risiko eingehen würde.

    • Barbara

      Nach Aussagen wie
      „In Wirklichkeit haben wir dramatischere und dringlichere Probleme“??? sehe ich das absolut genauso.

      Und gerade in der heißen Wahlphase dermaßen viele und grobe Kommunikationsfehler zu machen ist auch nicht sehr durchdacht…

      Ich erlaube mir jetzt auch einfach zu kopieren, statt nochmals umfangreicher auf das Problem einzugehen…

      Wer so über die Sorgen und Ängste vieler potentieller Wähler hinwegfegt hat offensichtlich nicht verstanden, warum viele Wähler die gerne NEOS
      gewählt hätten, dies nun nicht mehr tun werden.

      Wenn jetzt schon so desinteressiert reagiert wird – wie dann erst wenn die Partei an der Macht ist???

      So gewinnt man definitiv keine Wählerstimmen für sich.

  • Max

    Ich habe zwar schon NEOS gewählt, würde es allerdings als Naturwissenschafter sehr begrüßen, wenn sich in Österreich abgesehen von der FPÖ eine Partei finden würde, die der unsäglichen Klimahysterie eine Absage erteilt.
    Für Umweltschutz und Resourcenschonung bin ich absolut zu haben – wie vermutlich auch viele andere Bürgerinnen und Bürger. Denn im allgemeinen ist jeder z.B. an einer Heizung interessiert, die wenig Kosten verursacht, ein Auto, das wenig Benzin verbraucht usw. Den Leuten aber gewisse Dinge ungefragt aufzuzwingen, um angeblich die Welt zu retten ist diktatorisch. Beispiele Glühbirnenverbot, Zupflastern der Landschaft mit Windrädern ohne Rücksicht auf Verluste, Zwangsdämmung von alten Gebäuden (wo dann Pestizide aufgebracht werden, die man offenbar nur bei den Bienchen anprangert) egal ob das Sinn macht oder nicht, Biosprit (Verbrennen von Nahrungsmitteln).
    Allerdings muß man aus wissenschaftlicher Sicht feststellen, daß es bis heute keinen fundierten Beleg für die Existenz einer anthropogenen Klimaerwärmung durch CO2 gibt. Besonders absurd finde ich in diesem Zusammenhang immer, daß das Argument „die Wissenschaft ist sich einig“ gebracht wird – sollte sich die Wissenschaft jemals in irgendetwas einig sein, dann hat sie sich bereits abgeschafft. Weil Wissenschaft bedeutet ständige Hinterfragung. Wenn mir jetzt noch einer sagen will, daß das jahrzehntelange fast schon religiöse Wiederkäuen von der nahenden Klimakatastrophe im Zusammenhang mit einem chaotischen, nicht vohersagbaren System Klima irgendetwas mit Wissenschaft zu tun hat, dann ist ihm nicht zu helfen.
    Eine Meinungsumfrage unter Wissenschafter, wie vom IPCC proklamiert, ist jedenfalls kein Beleg – wissenschaftlich einzig relevant ist, ob eine Hypothese richtig oder falsch ist bzw. ob sie überhaupt grundsätzlich überprüfbar ist. Die Medien sind voll von hätte/wäre/könnte Studien und stellt gewisse Dinge als Tatsachen hin – in Wahrheit ist es aber vielmehr so, daß nur eines fix ist – nämlich, daß man nichts genaues weiß und sämtliche Aussagen, wie alle Szenarien, welche die Zukunft betreffen, reinste Kaffeesudleserei sind. Und auf Basis dieser Kaffeesudleserei werden Milliarden hin und her verschoben.
    Selbst wenn man davon ausginge, daß die Hypothese zur Klimaerwärmung richtig wäre, dann ist es noch immer völlig absurd anzunehmen, daß man das Weltklima gezielt steuern könnte. Genau niemand kann sagen, was welche Maßnahme/Reduktion genau bewirken wird, trotzdem werden Milliarden in den sogenannten Klimaschutz gepulvert. Die dann anderswo fehlen – z.B. für Hochwasserschutz oder andere SINNVOLLE Maßnahmen, um sich an die Gegebenheiten der Natur anzupassen. Das mußte die Menschheit immer, wird sie auch in Zukunft müssen und dagegen hilft auch keine Klimaschutz.
    Das ist der Politik aber alles egal, weil sie längst das Potential dahinter entdeckt hat, die Leute mit Angst und Propaganda zu steuern und per CO2-Steuer bequem auszunehmen. Dem Klima ist das egal – das ist eine statistische Größe die sich unabhängig von irgendwelchen CO2-Phantasien immer ändern wird.
    Und ein Wirtschaftsmotor wird eine derartige Politik für Europa sicher auch nicht, weil die Industrie aufgrund des CO2-Wahns aus Europa abwandert bzw. weiter abwandern wird und sich beispielsweise China aufgrund der Selbstgeißelung Europas genüßlich die Hände reibt.
    Also vielleicht findet sich ja irgendwann noch eine Partei, die noch in der Lage ist gewisse Dinge zu hinterfragen bzw. zu manchen Dingen einen realistischen und unaufgeregten Zugang zu finden. Bei den derzeitig agierenden Politikern hat man den Eindruck, daß sie nach dem Waldsterben, dem Ozonloch und dem CO2 schon nach einem Grund suchen, warum wir alle an der Ausdehnung der Sonne schuld sind, die uns alle umbringen wird.

    • Stefan P

      Dem kann man größtenteils nur zustimmen. Die Entwicklungen im „Umwelt/Klimaschutz“ sind leider immer öfters doppelt und dreifach zu hinterfragen. Der Großteil der „grünen“ Entwicklungen sind dahingehend wohl eher kontraproduktiv (e-autos, glühbirnen, energiesparende Elektrogeräte…). Leider ist es heute auf Grund der komplexen Wertschöpfungskette nicht mehr so einfach auf den ersten Blick die wahre „Natur“ eines Produktes zu erkennen. Aber hier muss man einfach zustimmen….was es wirklich braucht sind Politiker (und dadurch eigentlich Wähler) die in der Lage sind noch einen gesunden Hausverstand mit einzubringen und auch in der Lage sind Dinge zu hinterfragen. Dieser Hausverstand ist bei einem Großteil der politischen und auch privaten Entscheidungen in unserer Gesellschaft abgängig.

      Den Klimawandel aber als nicht beeinflussbar hinzustellen, kann zwar richtig sein aber eben auch falsch.
      Es ist auch sicher so dass niemand eine sichere Vorhersage treffen kann sowenig wie man zum heutigen Wissenstand sicher sein kann ob der „Klimawandel“ durch die Menschheit induziert wurde oder ob es der natürliche Lauf der Veränderung ist.

      Es ist nun mal so dass der Mensch eine mittlerweile in der Natur hervorstechende und einzigartige Erscheinung ist. Und in der Natur wird seit jeher über kurz oder Lang für Gleichgewicht gesorgt. Natürlich wird die Natur damit mit dem Phänomen „Mensch“ zurecht kommen. Nur wird der Mensch mit den Maßnahmen zurecht kommen die die Natur in die Waagschale wirft um das Gleichgewicht wieder herzustellen? Wahrscheinlich auch….nur nicht in dieser Form und Zahl.

      Was ich damit sagen will….es mag sein dass es nicht bewiesen ist, dass wir das Klima beeinflussen können und dass Vorhersagen immer Vorhersagen bleiben werden. Aber niemand weiß es wirklich und somit läuft es auf Wahrscheinlichkeiten hinaus…damit würde ich eher auf die Mehrheit bzw auf weniger Risiko setzen.

      Wenn mir jemand eine Pistole an den Kopf hält und 1 Anwesender sagt die Pistole ist nicht geladen, ein anderer sagt sie ist geladen….werde ich auch nicht abdrücken, weil das Risiko zu groß ist. Nur die Menschheit macht momentan noch wenig Anzeichen über das Risiko nachzudenken.

      Trotzdem….selbstverständlich sollte man aus Klimahysterie nicht die falschen Entscheidungen treffen..sondern mit bodenständigem Hausverstand und gut Informiert an die Sache herantreten.

      Zum Thema China/Europa Wettbewerbsunterschied durch Klimaschutz….wer schon einmal oder öfters in China zu tun hatte würde nie auf die Idee kommen China auch nur annähernd also Beispiel heranzuziehen bzw als Vorbild zu nehmen…denn das Leben dort (wo die Arbeitsplätze sind)als Lebenswert zu beschreiben ist eine Lüge. Lebensfeindlich ist nicht untertrieben…. sowas muss man gesehen haben. Für China gut…die brauchen sich keine Sorgen um Pensionen machen denn die Arbeiterklasse von jetzt wird keine 70 Jahre alt werden…und bis zu diesem Alter arbeiten sie..wenn auch nur halb so produktiv wie hier. Und wenn man etwas genauer hinsieht wird man auch feststellen dass China in Zukunft immensen Aufwand in den Klimaschutz stecken müssen wird…denn die Leute dort realisieren langsam auch dass Leben auch lebenswert sein sollte.

      So komisch es klingen mag…wahrscheinlich wäre es am effektivsten wenn man Energie teurer macht. Dann läuft der 55″ LCD screen nicht nebenbei um beim internetsurfen ein Hintergrundgeräusch zu haben, oder man überlegt sich 2 mal ob man jeden Tag einkaufen fährt oder einmal in der Woche vielleicht geht. Das interessante dabei ist, dass die Lebensqualität wahrscheinlich damit sogar steigen würde, man Urlaube, Ausflüge länger plant und sie auch mehr Wert schätzt…