7. Finanzielle Stabilität schaffen

Ein krisensicheres Europa mit klaren Spielregeln für die internationale Finanzwirtschaft statt Schuldenberge und Pleite-Banken.

Viele Staaten und Gebietskörperschaften der Europäischen Union sind hoch verschuldet und manche davon von den Hilfsmaßnahmen der Europäischen Union abhängig. Trotzdem gibt es kaum ein Land, das nicht weiterhin Jahr für Jahr neue Schulden macht. Eine echte und nachhaltige Sanierung von Staatsfinanzen ist politisch schwer durchsetzbar. Trotzdem müssen wir in den nächsten Jahren die finanzpolitische Eigenständigkeit und Handlungsfähigkeit aller EU-Mitgliedstaaten wieder herstellen. Klares Ziel ist, dass die Verschuldung wieder unter 60% des Bruttoinlandsprodukts sinkt.

Doch der Abbau der Staatsschulden alleine wird nicht ausreichen, um die Finanzkrise nachhaltig zu überwinden. Vielmehr müssen die Wettbewerbs- und Strukturdefizite innerhalb der Europäischen Union beseitigt, der Integrationsprozess vorangetrieben und das Vertrauen in die Zukunft Europas gestärkt werden. Auch brauchen wir klare und einheitliche Spielregeln für die Finanzwirtschaft, die zu ihrer Kernaufgabe als Dienstleister der Realwirtschaft zurückkehren muss.

  • Pablo Sano

    Als Liberale sollten sich die NEOS mit der österreichischen Schule der Ökonomie
    vertraut machen. In den USA wachsen die Anhänger mehr und mehr, da erkannt
    wird das unser derzeitiges Zentralbankensystem weltweit nicht funktioniert und stetig manipuliert wird. Das System
    ist an der Wurzel, dem Bankenystem, faul und muss von Anfang an richtig neu aufgestellt werden. Ein derartiger Neustart tut weh und ist nur mit dem Goldstandard machbar. http://en.wikipedia.org/wiki/Austrian_School

    • NEOS_Team

      Lieber Pablo!
      es gibt durchaus einige NEOS, speziell bei den Jüngeren, die sich mit der österreichischen Schule beschäftigen bzw. beschäftigt haben.
      Sie ist allerdings nicht Grundlage unserer Politik, da wir doch eher Anhänger der sozialen Marktwirtschaft nach Vorbild Ludwig Erhards sind.

      Du kannst dich aber gerne mit deiner Sichtweise einbringen!
      Es ist auch nicht erforderlich Mitglied zu sein.
      Hier hätte ich eine Liste unserer programmatischen Taskforces:
      https://www.facebook.com/download/449325791836453/2014-03-25-NEOS%20Themengruppen.pdf

      Lg NEOS Team

  • Pablo Sano

    FRACTIONAL RESERVE LENDING

  • keinNeo

    @Pablo: Nachdem sich die Neos ja nicht umsonst Neos wie in neoliberal nennen, bin ich mir sicher, dass sie die kennen. Aber es hat schon einen Grund warum die „Österreichische Schule der Ökonomie“ ein Schattendasein fristet: sie ist Unsinn. Wenn Ron Paul nicht ein derart charismatischer Kandidat bei der Vorausscheidung der Republikaner gewesen wäre, dann würde auch 2014 kein Hahn danach krähen.

    • NEOS_Team

      Hallo KeinNeo!
      Also wir sind nur insofern „neoliberal“, als wir die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes meinen = soziale Marktwirtschaft im Sinne eines Ludwig Erhards 😉

      Falls du eine konkrete Frage zu einem unserer „neoliberalen“ Programmpunkte hast, beantworte ich sie dir gerne und erkläre unsere Sichtweise dabei.

      Lg NEOS Team

  • pablosano

    @kein Neo: Wenn du dich richtig mit der österreichischen Schule beschäftigt hättest dann wüsstest das es die einzige funktionierende Kapitalismus vorm ohne Ausbeutung der Menschen ist ^^

    • keinNeo

      Keine Ahnung, was das „richtig beschäftigt“ bedeuten soll. Man kann sich auch mit etwas beschäftigen ohne dem zuzustimmen.Dass der Kapitalismus in seiner derzeitigen Ausprägung nicht funktioniert (bzw. nur für eine kleine Schicht gut funktioniert) ist schon richtig und das wird uns ja gerade eindrucksvoll bewiesen. Und ja, die Österreichische Schule hat einige gute Ansätze, aber ein Patentrezept ist sie nicht. Ich halte viele ihrer Konzepte für gefährlich, vor allem für sozial schwächer gestellte Menschen.

      • pablosano

        Welche Konzepte findest du daran gefährlich für sozial schwächere Menschen?