Peter Berry

Der letzte Brite im Europäischen Parlament

Über mich

Listenplatz 9

Als britischer Staatsbürger ist mir die Notwendigkeit unserer Europäischen Union klarer denn je. Die negativen Folgen eines möglichen Brexits für die britische Politik und Wirtschaft können wir jetzt bereits sehen; sollte dieser tatsächlich zustande kommen, werden die Konsequenzen für Großbritannien und Europa katastrophal. Deswegen möchte ich nun die Gelegenheit nützen, um ein klares Zeichen zu setzen: Ich bin und bleibe Europäer!

Unter anderem brenne ich für die folgenden Themen:

1) Demokratie

Für viele Bürgerinnen und Bürger scheinen die Entscheidungen, die in Brüssel getroffen werden, viel zu weit weg zu sein. Wie das Kreuz am Wahlzettel bei der EU-Wahl diese Entscheidungen beeinflusst, ist den meisten nicht klar. Die Kritik eines "demokratischen Defizits" war eines der ausschlaggebenden Themen in der Brexit-Debatte; die EU darf hier nicht wegschauen, sondern sie muss daraus eine Lehre ziehen.

Neben der Reform der Europäischen Bürgerinitiative sehe ich eine direkt gewählte/einen direkt gewählten Kommissionspräsident_in als einen guten Schritt. Dazu brauchen wir ein echtes Zweikammerparlament mit Initiativrecht.

2) Bildung

Als ehemaliger Lehrer in einer Wiener NMS beschäftigt mich das Thema Bildung extrem. Die Gelegenheiten, die ich als Jugendlicher und Student genießen konnte, waren meinen Schüler_innen weit entfernt. Die EU muss Austauschprogramme außerhalb vom universitären Bereich enorm ausbauen, so dass alle junge Leute genauso von der europäischen Integration profitieren können, wie ich es durfte. Diese Möglichkeiten sollen bereits in der Sekundarstufe beginnen.

3) Freihandel als Basis für Frieden

"When goods don't cross borders, soldiers will." Die in den Römischen Verträgen verankerten vier Grundfreiheiten stellen den Kern des Erfolgs des europäischen Friedensprojekts dar. Die EU muss eine Vorreiterrolle im Abbau weiterer globalen Handelsbarriere spielen und ich möchte mich für den Abschluss weiterer Freihandelsabkommen einsetzen.

Dazu ist eine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik dringend notwendig. Die direkten Agrarsubventionen durch die EU schaffen globale Wettbewerbsverzerrungen und benachteiligen vor allem afrikanische Bäuerinnen und Bauer. Die Mittel der GAP sollen langfristig ausschließlich für Leistungen im öffentlichen landwirtschaftlichen Interesse, vor allem im Umweltbereich, eingesetzt werden.

Ich glaube fest an dieses Europa und möchte meinen Beitrag dazu leisten, unsere Union zu stärken.

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